Inhalt

Das Geld

Sonntag, 03. Dez. 2017, 17:00
Dienstag, 05. Dez. 2017, 20:00
Mittwoch, 06. Dez. 2017, 20:00
Produktion: 
Pierre Massaux
Spiel: 
Peter Doppelfeld, Amélie Hug, Ener Yagcioglu, Nicole Schulthess, Dominic Jedele
Regie: 
Pierre Massaux
Text: 
Jean-Claude Carrière
Technik: 
Roland Brand

sein Leben sein Tod

Das Geld hat sich im Laufe von wenigen Jahrzehnten unserer Epoche bemächtigt und sich selbst als einzigen Bezugspunkt nehmend, bestimmt es unser individuelles und kollektives Verhältnis untereinander. Wie konnte es eine solche dominierende Rolle und Wirkung in unserer Gesellschaft entwickeln. Das Geld - etwas, das uns tagtäglich begegnet, das wir rechnerisch, doch selten philosophisch begreifen, tritt in der Theatervorstellung als eigenständige Figur auf; es stellt seine Geschichte vor und öffnet den Blick in die so süchtig machende Besessenheit dieses doppelseitigen Mediums. Es stellt sich als Freund und Wohltäter vor und bietet seine beinah allumfassenden Möglichkeiten an, hütet sich aber seinen Erfolg offen preiszugeben, es hinterfragt seine eigene Rolle und diejenige der Zuschauer, manchmal drängt es sich zum lust- und freudemachenden Gebrauch geradezu auf, dann wieder versteckt es sich, zweifelt, klagt sich selber an, wird sogar krank und stirbt? Es geht um Fragen des Ansehens, der Moral und der Macht die das Geld verschafft und unseren Umgang damit.

J.C. Carrières Fazit über diese schwindlige Sache:

«Die Nutzfunktion des Geldes ist an sich weder gut noch schlecht, sie hat sich aber zur gegenwärtigen Vergötterung entwickelt. Hier stellt sich die Frage: sollen wir in der gleichen Art und Weise fortfahren oder das Gegenteil, unsere Beziehung zum Geld ändern?»

Das Geld – ein Thema welches die Gesellschaft und Kultur im Allgemeinen und natürlich jeden Einzelnen von uns stark beschäftigt und hoch aktuell ist.

Eintritt: 
25.- / 15.-
Türöffnung: 
30 Min. vor Beginn